Hundetag an der Handarper Kirche

Als mich meine Arbeitskollegin vor einiger Zeit fragte ob wir nicht mal was mit Hunden an der Handarper Kirche machen könnten habe ich spontan zugesagt. Schnell war ein Termin gefunden. Aber was wollen wir dort zeigen? Wie ist die Resonanz auf so etwas überhaupt? Was erwarten die Leute? Marei war sofort bereit mitzumachen und wir haben uns für einen Mix aus Treibball, Trickdog, Obedience und Frisbee entschieden. Gestartet wurde mit Vorführungen der einzelnen Sparten und anschließend konnten die Zuschauer ausprobieren ob es etwas für den eigenen Hund ist. Für uns war es ein spannender Tag und ich hoffe es hat allen Zuschauern und Teilnehmern gefallen. Die Frage nach einer Wiederholung im nächsten Jahr läßt es allerdings vermuten ;-)

Hier der Zeitungsbericht im Vorfeld

Westerkappeln - 

Am Samstag, 5. Juli, soll es richtig tierisch zugehen auf der großen Rasenfläche vor der Handarper Kirche im Ortfeld. Das Team der Hundeschule Marei Stahlschmidt, Frisbee-Expertin Susanne Hoffrogge, Tierfotografin Ricarda Wowries und der Förderverein der Handarper Kirche laden ab 15 Uhr alle Interessierten zum Hundetag ein. Anmeldungen sind nicht erforderlich.

Es sei der Wunsch immer mehr Leute, zusammen mit dem Vierbeiner einen Teil ihrer Freizeit zu gestalten, teilen die Veranstalter mit. Doch was für Möglichkeiten gibt es da ? Wozu eignet sich der Hund und woran haben Herrchen und Frauchen selbst Spaß ? Das sind Fragen, die das Veranstaltungsteam an diesem Nachmittag beantworten möchte.

Die Organisatoren stellen verschiedene Hundesportarten wie zum Beispiel Agility, Treibball, Frisbee und mehr vor und geben Interessierten anschließend die Möglichkeit, unter fachkundiger Anleitung einmal zu probieren ob es das richtige für Bello, Idefix und Co ist.

  Foto: Ricarda Wowries

Auch zum Thema „Tricks mit Hund“ möchten die Organisatoren Einiges zeigen. Denn man müsse kein Supertalent sein, um dem Vierbeiner kleine Kunststücke beizubringen – im Gegenteil, es mache unglaublich viel Spaß und erste Erfolge machten schnell Lust auf mehr, schreiben die Veranstalter. Und vielleicht schlummere ja auch im eigenen Hund ein ungeahntes Talent.

Interessierte können sich auch zum Thema „Clickern“ informieren und erfahren wie man den Hund darauf konditioniert. Das Clicker-Training sei quasi universal einsetzbar: Es eigne sich für die Grunderziehung genauso wie für verrückte Kunststückchen und Tricks, die dank des Einsatzes des Clickers zum Kinderspiel würden.

Hundesportarten können damit trainiert werden. Problemverhalten kann damit angegangen werden.

Des weiteren wird die Tierfotografin Ricarda Wowries vor Ort sein. Bei ihr können die Gäste laut Mitteilung unvergessliche Fotos von ihren Hunden machen lassen.

 

nachfolgender Zeitungsbericht ;-)

Agility, Treibball und Discdogging sind die Disziplinen am Samstag auf der großen Wiese an der Handarper Kirche. Es treten an Tina, Bella, Tapsy und Co. Die Vierbeiner sind die Hauptakteure beim ersten Hundetag, den die Ehrenamtlichen des „Netzwerks mit Herz“ des Bürgertreffs Handarper Kirche in Kooperation mit dem Team der Hundeschule Stahlschmidt aus Tecklenburg-Leeden organisiert haben.

Die Bedenken, die die Veranstalter im Vorfeld des Samstags hatten, sind schnell zerstreut. Das Wetter spielt mit, jede Menge Zwei- und Vierbeiner sind vor Ort, zeigen was sie können oder probieren aus, was die anderen vorgeführt haben.

Gerhard Böhmer, der bei der Planung federführend war, und Ehefrau Marita, die den Kontakt zur Hundeschule geknüpft hat, sind zufrieden, sorgen am Nachmittag dafür, dass für Hungrige genug Grillwürstchen gar sind, und freuen sich, dass der Hundetag mit Spiel und Spaß auf vier Pfoten so gut ankommt.

Was so spielerisch leicht rüberkommt, ist das Ergebnis konsequenten und genauen Arbeitens, weiß Hundetrainerin Marei Stahlschmidt, die wie ihre Kolleginnen den Zweibeinern immer Tipps gibt, erklärt wie´s besser gehen könnte, und den Vierbeinern das eine oder andere Mal auf die Sprünge hilft. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn Agility ist eine Hundesportart, die die Beziehung zwischen Mensch und Hund festigen und nicht nur den Hund geistig und körperlich auslasten soll, erklärt die 36-Jährige. Und da gehören zum Parcours neben Slalom und verschiedenen Tunneln auch Sprünge über Hürden.

Was Marei Stahlschmidt und die Frauen ihres Teams mit ihren Hunden zeigen, kann sich sehen lassen, entlockt den Tieren ein freudiges „Wau“, den Menschen ein staunendes „Wow“ oder auch ein schwärmerisches „Wie süß“.

Doch sie sind nicht nur zum Schauen gekommen, und so tummeln sich nach den Vorführungen der Profis Tina, Bella, Tapsy und Co. zwischen Tunneln, Hürden und Stangen. Es ist eine bunt gemischte Palette von Hunderassen, die die Wiese in Beschlag nehmen. Vom 25 Zentimeter großen Malteser bis zum 60 Zentimeter großen Labrador sind sämtliche Schulterhöhen vertreten. Und auch was das Temperament und die Erziehung der Tiere angeht, gibt’s Unterschiede, je nach Konsequenz der Hundehalter.

„Wir arbeiten mehr mit den Menschen“, beschreibt Marei Stahlschmidt ihre Arbeit. Die Kommunikation zwischen Mensch und Tier müsse stimmen. Nicht ohne Grund bietet die Tecklenburgerin, die ihren Job als Betriebswirtin vor acht Jahren an den Nagel gehängt hat, um die Hundeschule zu eröffnen, „Teamtraining für Mensch und Hund“ an. Ohne Druck und Zwang, dafür mit viel positiver Verstärkung begleiten und unterstützen die Hundetrainer Zwei- und Vierbeiner auf ihrem Weg zum guten Mensch-Hund-Gespann. 

Wir arbeiten mehr mit den Menschen.

Marei Stahlschmidt

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